Übungs-ILS-Anflug

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Allgemein[Bearbeiten]

Der Übungs-ILS Anflug (eng. practise ILS approach) ist ein Verfahren für Sichtflüge, den - wie der Name schon sagt - die Piloten meist nutzen um einen ILS Anflug zu üben. Auch wenn ein ILS Anflug eigentlich ein IFR-Verfahren ist, bleibt der Pilot hier jederzeit VFR. Das heißt, der Pilot muss auch weiterhin nach Sicht Abstand zu anderen Flugzeugen, Hindernissen und den Wolken halten, und es gelten auch immer noch die Wetterminima für VFR in der Kontrollzone (Luftraum D).

Durchführung[Bearbeiten]

Die Anfrage wird vom Tower abgewickelt, wenn sich das Flugzeug in der Kontrollzone befindet, und vom Approach wenn sich der Flieger außerhalb der Kontrollzone befindet und auch außerhalb das ILS einfangen möchte (=> längerer Endanflug). Sollte sich der Pilot außerhalb von Luftraum C befinden, wird er mit simulierten Vektoren zum ILS geführt. Sie sind deshalb nur simuliert, weil man VFR-Fliegern ausschließlich in Luftraum C feste Steuerkurs- und Höhenanweisungen geben darf. Das heißt also, man gibt ihnen nur Steuerkursempfehlungen ("empfehle Steuerkurs 080", eng. "suggest heading 080"). Als Lotse sollte man darauf achten, dass der Pilot das ILS letztendlich in einem Winkel von maximal 30° anschneidet.

Phraseologie[Bearbeiten]

Siehe Übungs-ILS Funkbeispiel