Anflugverfahren

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Es gibt unterschiedliche Arten von Anflugverfahren:


Precision Approach[Bearbeiten]

Der Precision Approach ist der gängigste Anflug. Er wird mit Hilfe des Instrumentenlandesystems ILS (für vertikale + horizontale Führung) durchgeführt.

Non-Precision Approach[Bearbeiten]

Es gibt unterschiedliche Arten von sogenannten Non-Precision Approaches:

Approach procedure with vertical guidance[Bearbeiten]

Dieser Approach ist ebenfalls ein Non-Precision Approach. Der Anflug wird mit Unterstützung des Localizers und einer vertikalen Hilfe geflogen.

In Österreich ist der bekannteste Anwendungsfall Innsbruck, hier z.B. der LOC/DME-Approach auf die Piste 26 (eventuell mit abschließendem Circling auf die 08).

Visual Approach[Bearbeiten]

Bei VFR-Flügen wird in der Regel ein Sichtanflug (Visual Approach) durchgeführt.

Sichtanflug heißt nichts anderes, als dass der Pilot auf alle Navigationssender verzichtet und das Flugzeug "von Hand" landet.

Aber auch bei IFR-Flügen kann ein Visual Approach geflogen werden, z.B. wenn Navigationsgeräte ausgefallen sind oder das Wetter schön ist und der Pilot "auf Sicht" landen möchte.

Fordert der Pilot einen Sichtanflug an, muss der Lotse sicherstellen, dass der Pilot die Piste in Sicht hat. Spätestens im Endanflug (Final) muss das gewährleistet sein, sonst kann ein Sichtanflug nicht durchgeführt werden.