Flight Information Service (FIS)

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Allgemeines[Bearbeiten]

Der Fluginformationsdienst (englisch Flight information service, kurz FIS) gibt den Führern von Luftfahrzeugen innerhalb eines Fluginformationsgebiets Informationen und Hinweise, die zur die sicheren, geordneten und flüssigen Durchführung von Flügen beitragen, und unterstützt Such- und Rettungsdienststellen.

Auf IVAO wird entweder eine gesonderte Position mit dem Suffix _FSS geöffnet, oder einer der Radar- oder Centerlotsen übernimmt auf freiwilliger Basis diese Aufgabe.

Folgende Aufgaben werden vom Fluginformationsdienst ausgeübt:

  • Verbreitung allgemeiner Informationen als Flugrundfunksendungen
  • Verbreitung gezielter Informationen im Einzelfall
  • Entgegennahme und Verbreitung von Verkehrsinformationen
  • Entgegennahme und Verbreitung von Meldungen
FIS hat nicht die Berechtigung, Freigaben jeglicher Art zu erteilen. In Ausnahmefällen können aber Clearances von einer Radarstation als "Relay" über FIS weitergeleitet werden.

Durchführung[Bearbeiten]

Fluginformationsdienst ist nicht verpflichtend! Piloten steht es frei, diesen Service in Anspruch zu nehmen.

"Force Acts" gibt es daher seitens WIEN INFORMATION nicht!

Sollte ein VFR-Flieger auf einen freigabepflichtigen Lufraum zufliegen, sollte FIS den Piloten darauf hinweisen und ihn zur zuständigen Station schicken, um die Freigabe zu erbitten. Sollte z. B. kein Tower Lotse den Luftraum D (CTR) betreuen, so ist der Pilot auf UNICOM zu schicken, wo er mittels Text seine Absichten bekanntgibt.

Damit der FIS-Leiter auch Höhen- und Geschwindigkeitsinformationen auf seinem Radarschirm sehen kann, empfiehlt es sich, dem Piloten einen Squawk zuzuweisen. Für die Approach Area LOWW sollten die Transpondercodes zwischen 1510-1513 und 1530-1537 vergeben werden, für alle anderen Flüge in AT 1550-1557.

Funkbeispiel[Bearbeiten]